![]()
Alaska XBase++ von Alaska Software
![]() |
|
Kompatibel zu CA Clipper
Durch die beinahe 100%ige Sprachkompatibilität von Xbase++ zu CA-Clipper Version '87 bis
Clipper 5.2x haben nun Anwender und Entwickler von Clipper-Anwendungen erstmals die
Möglichkeit, ihre bestehenden Lösungen ohne allzu grosse Code-Änderungen in die moderne
Welt von 32-Bit-Windows-Umgebungen zu überführen. Eine eingeschränkte Kompatibilität
zu den meisten Xbase-Dialekten wie FoxPro oder dBase ist ebenso gewährleistet.
Das Objektmodell
Xbase++ verfügt über ein objektorientiertes Programmiermodell, welches dem Entwickler
auf der Sprachebene alle Möglichkeiten wie Mehrfachvererbung, Klassendeklaration,
Kapselung und Polymorphismus zur Verfügung stellt. Die resultierenden Lösungen zeichen
sich durch eine größere Robustheit, verbesserte Wartbarkeit und Skalierbarkeit aus.
Multithreading
Eine besondere Eigenschaft moderner 32-Bit-Betriebssysteme wie Windows NT ist das
Multithreading. Diesem Umstand wurde bei der Entwicklung von Xbase++ von Anfang an und in
jeder Designphase Rechnung getragen. Alle Datentypen der Sprachebene sind vollständig
gekapselt, hierdurch steht einem asynchronen, konkurrierenden Betrieb einer
Xbase++-Anwendung nichts mehr im Wege. Beispielsweise können Datenbankoperationen
zwischen einzelnen Threads "transportiert" werden, um je nach Bedarf eine
zeitintensive Operation im Hintergrund (asynchron) oder im Vordergrund (synchron)
abzuwickeln. Die dabei notwendigen Mechanismen zur Abwicklung derart komplexer Vorgänge
wie z.B. die notwendigen Synchronisationsaufgaben werden alle von Xbase++ automatisch
übernommen. Dieses Merkmal eines automatischen Ausschluß und konkurrierenden Betriebs
liefert derzeit kein anderes Entwicklungswerkzeug.
32 bit native Code
Die Objektdateien des Xbase++-Compilers entsprechen dem jeweils plattformkonformen
"Object-File-Format" und sind demzufolge keinerlei weiteren Restriktionen
unterworfen. Allgemeiner formuliert, sind unter Xbase++ entwickelte Anwendungen echte
32-Bit Windows 95-, Windows NT- oder OS/2-Anwendungen. Xbase++ erlaubt desweiteren das
Erstellen von Dynamischen-Link-Bibliotheken (DLL). Der hierzu notwendige Linker ist
wiederum Bestandteil des Entwicklungspaketes.
Austauschbare Database Engines
Mit Xbase++ wurde das Abstraktionsniveau der Xbase Database Manipulation Language (DML)
verbessert und eine Entkoppelung vom darunterliegenden Datenbank-Management-System (DBMS)
erreicht. Xbase++ verfolgt zu diesem Zweck das Konzept einer abstrakten Datenbank-Maschine
(DBE, Database-Engine), die aus einzelnen Komponenten zusammengesetzt ist.
Bei diesen Komponenten handelt es sich intern um Objekte, die verschiedene Methoden für
das Daten- und Dateimanagement zur Verfügung stellen. Die Architektur der DBE-Komponenten
ist dabei auf Basis des CORBA 2.0-Standards entwickelt worden. Vorteile dieser Architektur
sind die Möglichkeit des dynamischen Ladens und Freigebens von Database-Engines zur
Laufzeit und die Fähigkeit, unterschiedliche und beliebige DBMS parallel und
ineinandergreifend innerhalb einer Anwendung über ein einheitliches Nutzungs- und
Implementierungsmodell zu nutzen.
Zum aktuellen Lieferumfang gehören Database-Engines für DBF, NTXII, CDX (kompatibel und
interoperabel mit FoxPro 3.0 und 5.0), SDF (System Data Format) und DEL (Delimited ASCII).
Ein Client/Server Pack, welches Sybase SQL Anywhere, Oracle, DB2, ODBC 2.0 und den
Advantage Database Server unterstützt, wird ab dem 2.Quartal 1998 ebenfalls zur
Verfügung stehen.